Archiv wissensWERT


Rund 125 Millionen Menschen weltweit sind nach Angaben der UNO auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter 60 Millionen Flüchtlinge. Gäbe es eine eigene Nation der Notleidenden – sie wäre der zwölftgrößte Staat der Erde.

Quelle: Handelsblatt Morning Briefing vom 23. Mai 2016

130 Euro pro Jahr sparen Hilfeempfänger durch eine Energieberatung mit dem Strompar-Check der Caritas (www.stromspar-check.de) durchschnittlich. Seit 2009 haben mehr als 170.000 Haushalte von dem kostenlosen Angebot profitiert, das sich an Empfänger von Hartz IV und Sozialhilfe richtet.

Quelle: Hinz&Kunzt Juni 2015

Die Hamburger Gemüsebauern haben ihre Flächen für ökologisch erzeugtes Gemüse im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 24 Hektar erweitert. Dennoch machen die Öko-Felder lediglich fünf Prozent der gesamten Gemüseanbaufläche aus.

Quelle: DIE WELT

Knapp 13 Prozent der Phosphormenge, die in Deutschland jährlich für mineralische Dünger benötigt wird, könnte schon heute aus Aschen zurückgewonnen werden. Das Interesse am Phosphor-Recycling ist hoch, da die Vorkommen an phosphathaltigem Gestein knapper werden.

Quelle: Umweltbundesamt

Der Bausektor verbraucht ein Drittel aller Ressourcen weltweit. Daher kann er besonders von geschlossenen Kreisläufen (Cradle-to-Cradle) profitieren, die dort zunehmend zum Einsatz kommen.
Quelle: Spiegel

Allein durch Supermarkteinkäufe produziert jeder Deutsche im Schnitt rund 250 kg Kunststoff- und Papierabfall pro Jahr. Der in Berlin eröffnete Supermarkt „Original Unverpackt“ geht neue Wege und verzichtet auf Schutzhüllen, Folien und Kunststoffummantelungen.
Quelle: WiWo Green

Die Umstellung von einem durchschnittlichen Ernährungsstil auf gesunde und biologisch-nachhaltige Ernährung kostet jährlich nur rund 80 € mehr. Werden indirekte Kosten z.B. für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und das Gesundheitssystem mit berücksichtigt, ist die durchschnittliche Ernährung sogar viel teurer als eine mit Bio-Lebensmitteln.
Quelle: Umweltdialog.de

Bei einmaliger Verwendung haben Papier- und Baumwolltüten im Vergleich zu Plastiktüten eine schlechtere Ökobilanz. Der hohe Pestizideinsatz und Wasserverbrauch (Baumwolltüte) und der hohe Energie- und Chemieeinsatz bei der Herstellung (Papiertüte) sind dafür verantwortlich. Kompostierbare Plastiktüten schneiden noch schlechter ab.
Quelle: NDR

Staus in Rio de Janeiro und Sao Paulo kosten die brasilianische Volkswirtschaft jährlich mindestens 43 Millarden Dollar. Die Rechnung beinhaltet verlorene Arbeitszeit und verschwendeten Treibstoff.
Quelle: manager-magazin

Der Weltkirchenrat hat Unternehmen mit fossilen Geschäftsmodellen auf die Liste unethischer Investments gesetzt und wird seine Kapitalanlagen aus entsprechenden Firmen abziehen.
Quelle: Oekom-Research Newsletter 07/2014

Arzneimittel in der Umwelt stellen ein weltweites Problem dar. So lassen sich Spuren von über 630 verschiedenen Wirkstoffen und deren Abbauprodukten fast weltweit in Gewässern, Böden, Klärschlamm und Lebewesen finden.
Quelle: Umweltbundesamt

40 Prozent aller Onlinekunden rechnen bereits bei der Bestellung damit, dass sie Waren zurückschicken. Dabei verursachen die Retoursendungen des deutschen Versandhandels so viel Klimagift wie vergleichsweise täglich 1.400 Autofahrten von Hamburg nach Moskau.
Quelle: DIE ZEIT, 03.04.2014

Die Deutschen sind Europameister im Zurücksenden von Bestellungen. Reiht man die 290 Mio. Retoursendungen eines Jahres aneinander, könnte man damit fast dreimal die Erde umrunden.
Quelle: DIE ZEIT, 03.04.2014

Deutschland hat unter allen Wirtschaftsnationen den niedrigsten Anteil an Frauen in Führungspositionen. Selbst in den als konservativ geltenden Arabischen Emiraten gibt es mehr Frauen in Spitzenfunktionen.
Quelle: Spiegel Online

Rund 70% der erschlossenen Wasserressourcen fließen in die Landwirtschaft. Die Fleischindustrie verbraucht besonders viel: In einem Kilo Fleisch stecken rund 15.500 Liter Wasser – damit könnte eine Person ein Jahr lang täglich duschen.
Quelle: Utopia

Der CO2-Fußabdruck von Tiefkühl-Pommes ist 40 Mal größer als der einer Kartoffel.
Quelle: Wirtschaftswoche, 05.03.2011

Im Durchschnitt verbraucht jeder Deutsche 1.095 Liter Wasser pro Jahr fürs Autowaschen. Das entspricht etwa 8 gefüllten Badewannen.
Quelle: doppio, Ausgabe 04/2011

Der Deutsche kauft im Schnitt jährlich 40 bis 70 neue Kleidungsstücke. Rund 500 Mio. Kleidungsstücke landen in Deutschland jährlich auf dem Müll. Das sind doppelt so viele wie noch vor 15 Jahren.
Quelle: Enorm Magazin, Ausgabe 02/2011

Rund 310 Tonnen Gold und 7.500 Tonnen Silber werden jährlich in unsere Laptops, Smartpho-nes, Tablets und Co. verbaut. Nur 15% davon werden am Ende recycelt.
Quelle: UmweltDialog

Weltweit emittierten Verbraucher und Industrie 2009 fast 30,5 Milliarden Tonnen CO2 in die Erdatmosphäre und damit lediglich 0,1% weniger als 2008 und rund 45% mehr als 1990.
Quelle: Wirtschaftswoche, 05.03.2011

Würden die USA von normalen Glühbirnen auf Energiesparlampen umsteigen, könnten sie so viel Strom sparen, um 80 Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen.
Quelle: Utopia

Bei der Herstellung eines einzigen Computerchips werden 1,7 Kilogramm wertvolle Rohstoffe verbraucht. Damit ist der bei der Produktion anfallende Müll 100.000-mal schwerer als der fertige Chip.
Quelle: Enorm Magazin, Ausgabe 02/2011

Bienen bestäuben über 70% der Pflanzen, die 90% der Welternährung sichern.
Quelle: greenpeace magazin, Ausgabe 04/2011

Jeder Deutsche isst 11 Kilogramm Schokolade pro Jahr. Der Marktanteil von fair gehandelter Schokolade liegt bei weniger als 1 Prozent.
Quelle: Enorm Magazin, Ausgabe 02/2011

Drei gerauchte Zigaretten erzeugen etwa sechsmal so viel Feinstaub wie ein moderner Dieselmotor im 30-minütigen Leerlauf.
Quelle: G. Invermizzi, A. et al.

Die Energiewende wird in Deutschland „von unten“ getrieben: 40% der Solar-, Wind- und Biogasanlagen sind in privaten Händen und werden z.B. durch Bürgerinitiativen vorangebracht. Nur 6% sind in Besitz der vier großen Energieversorger.
Quelle: Handelsblatt, 02.01.2012

Bei der Erzeugung einer Tonne CO2 legt ein Flugzeug etwa 3.000 Kilometer zurück, ein Pkw rund 7.000 und die Bahn 17.000. Damit ist Fliegen laut Atmosfair fünfmal klimaschädlicher als das Reisen mit der Bahn.
Quelle: Atmosfair

Durch den Umstieg auf Ökostrom kann pro Jahr und Haushalt eine Tonne CO2 gespart werden. Mehr als 3 Millionen Haushalte in Deutschland beziehen bereits Ökostrom.
Quelle: Greenpeace magazin, Ausgabe 04/2011

Nach Berechnung des amerikanischen Publizisten Richard Heinberg müsste man in den USA von nun an jedes Jahr 20.000 Windanlagen bauen, um im Jahr 2030 20% des amerikanischen Stroms aus Windkraft zu beziehen.
Quelle: Die Zeit, 31.03.2011

In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in un-serem Blut ist Plastik nachweisbar.
Quelle: Plastic Planet

Allein für eine einzige Suchanfrage bei Google verbraucht ein Rechner so viel Strom, wie benötigt wird, um ein Zimmer mit einer 11-Watt-Energiesparlampe eine Stunde lang zu beleuchten.
Quelle: Utopia

Bereits heute werden 33% der US-Maisernte zu Bioethanol verarbeitet.
Quelle: Wirtschaftswoche, 05.03.2011

100 Millionen Menschen könnten zusätzlich ernährt werden, wenn die Industrieländer ihren Fleischkonsum um nur 10% reduzieren würden.
Quelle: Schrot&Korn, Ausgabe 02/2011

Mit über 7,7 Milliarden Tonnen emittierte China im Jahr 2009 mehr CO2 als die Industrieländer Deutschland, Kanada und USA zusammen.
Quelle: Wirtschaftswoche, 05.03.2011

Fluggesellschaften können über die Lebensdauer eines Flugzeugs gerechnet mit jedem Kilogramm weniger Gewicht rund 3.500 US-Dollar Treibstoffkosten einsparen, während gleichzeitig der CO2-Ausstoß sinkt.
Quelle: Welt Kompakt, 04.04.2011

In reichen Ländern wie Deutschland landen jährlich etwa 20 Millionen Tonnen Nahrungsmittel auf dem Müll.
Quelle: Hamburger Abendblatt, 22.12.2010

Statistisch verursacht jeder Österreicher pro Jahr etwa 11 Tonnen CO2-Ausstoß. Mit einem Flug nach Thailand oder auf die Malediven „deckt“ man schon um die 50% dieses statistischen Mittelwertes.
Quelle: Ö1 Inforadio